Zoll- & Außenwirtschaftsstrafrecht

Außenhandelsunternehmen haben bei der Durchführung von Import- und Exportgeschäften, von Handels- und Vermittlungsgeschäften, im Kapital- und Zahlungsverkehr sowie in allen weiteren Bereichen des Wirtschaftslebens zahlreiche nationale, internationale und supranationale Rechtsakte zu beachten. Entsprechend hoch ist das strafrechtliche Verfolgungsrisiko. Außenwirtschafts-, Embargo- und Zollrechtsverstöße können zudem Auslöser und Gegenstand interner Ermittlungen sein.

Das Außenwirtschaftsrecht ist jedoch nicht nur für den Handel bindend. Die Finanzindustrie unterliegt ebenfalls außenwirtschaftsrechtlichen Restriktionen, bedenke man nur die Anti-Terror-Regularien. International tätige Kreditinstitute agieren noch dazu häufig im Spannungsfeld zwischen nationalen Vorschriften und Vorgaben aus anderen Rechtsordnungen, was z.B. unter dem Aspekt des Boykottverbots straf- und / oder bußgeldrechtliche Folgen haben kann. 

Dementsprechend hat die präventive zoll- und außenwirtschaftsstrafrechtliche Beratung durch LIVONIUS Rechtsanwälte einen hohen Stellenwert. Dies gilt umso mehr, als die Öffentlichkeit entsprechenden Presseberichten zunehmend Aufmerksamkeit schenkt.

Imageverluste können erheblich sein, selbst wenn sich am Ende etwaiger Ermittlungen der strafrechtliche Anfangsverdacht als unbegründet erweist. Aufgrund behördenseitig durchzuführender Zuverlässigkeitsprüfungen sind Unternehmensleiter und/oder Funktionsträger wie Ausfuhrverantwortliche oder Zollbeauftragte durch zoll- und außenwirtschaftsstrafrechtliche Ermittlungen in besonderem Maße belastet.