Dr. Rafael van Rienen

Dr. Rafael van Rienen

Vita

Dr. Rafael van Rienen – geb. 1983 in Bonn – studierte und promovierte in Bonn. Nach seinem zweiten Staatsexamen Anfang 2010 und einer anschließenden Tätigkeit als juristischer Mitarbeiter im Kölner Büro der Kanzlei Freshfields Bruckhaus Deringer begann er sein LL.M.-Studium an der University of Chicago. Nach Abschluss seines Masterstudiums im Sommer 2011 absolvierte er anschließend noch das Bar Exam im Bundesstaat New York und ist seit Januar 2012 auch dort als Attorney at Law zugelassen. Im Oktober 2011 begann er seine Anwaltslaufbahn im Washingtoner Büro der Kanzlei Latham & Watkins LLP im Bereich „White Collar & Investigations“, bis er 2012 in das Frankfurter Büro der Kanzlei wechselte. Dort war er weiterhin im Bereich White Collar tätig bis er im August 2017 als Salary Partner zu Ufer Knauer wechselte. Seit Juni 2020 ist er in der Kanzlei LIVONIUS Rechtsanwälte tätig.

Praxisschwerpunkte

Der Schwerpunkt der Tätigkeit von Dr. Rafael van Rienen liegt im Bereich des internationalen Wirtschaftsstrafrechts. Insbesondere verteidigt Dr. Rafael van Rienen Unternehmen, Führungskräfte und Mitarbeiter in Ermittlungsverfahren von deutschen und U.S.-amerikanischen Strafverfolgungsbehörden. Darüber hinaus umfasst die Tätigkeit von Dr. Rafael van Rienen auch die strafrechtliche Beratung von Unternehmen bei internen Ermittlungen im In- und Ausland.


Er ist Mitglied in der Wirtschaftsstrafrechtlichen Vereinigung (WisteV e.V.), der Deutscher Strafverteidiger e.V. und der University of Chicago Law School Alumni Germany.

Publikationen

Der Ruf nach einem Unternehmensstrafrecht – Erfahrungen aus der Praxis, in: Nietsch (Hrsg.), Unternehmenssanktionen im Umbruch, Nomos Verlag 2016 (zusammen mit Dr. Finn Zeidler).

Zur Erforderlichkeit der Verteidigungshandlung bei der Putativnotwehr – "Hells Angels-Fall", Besprechung von BGH, Urt. v. 2.11.2011 – 2 StR 375/11, in: ZIS 2012, S. 377 ff.

Die sozialethischen Einschränkungen des Notwehrrechts: Die Grenzen privater Rechtsverteidigung und das staatliche Gewaltmonopol, Nomos Verlag 2009.