Dr. Barbara Livonius

Dr. Barbara Livonius

VITA

Dr. Barbara Livonius – geb. 1966 in Frankfurt am Main – studierte und promovierte in München. 1993 trat sie als Syndikus in die zentrale Rechtsabteilung der Deutsche Bank AG in Frankfurt ein und arbeitete dort im Bereich des Kredit- und Insolvenzrechts. 1999 übernahm sie die Leitung der Rechtsabteilung der Deutschen Bank 24 – später Deutsche Bank Privat- und Geschäftskunden AG. Schon als Syndikus war sie mit strafrechtlichen Themenstellungen befasst.

Anfang 2004 gründete sie die Kanzlei LIVONIUS Rechtsanwälte und ist seitdem auf dem Gebiet des Wirtschaftsstrafrechts tätig.

Praxisschwerpunkte

Die anwaltliche Tätigkeit von Dr. Barbara Livonius umfasst sowohl Individualmandate als auch die strafrechtliche Beratung und Vertretung von Unternehmen in allen klassischen Bereichen des Wirtschaftsstrafrechts sowie zum Steuerstraf- und Insolvenzstrafrecht – auch unter Compliance-Aspekten.

Dr. Barbara Livonius fungiert für verschiedene Unternehmen als Compliance-Officer und Ombudsperson, z.B. für die Deutsche Bahn AG.

Sie ist Mitglied des Deutschen Anwaltvereins (DAV) und war bis 2014 im Herausgeberbeirat der Zeitschrift für Verbraucher- und Privat-Insolvenzrecht (ZVI).

Publikationen

Geldwäschebekämpfung: Verdachtsmeldepflicht für Angehörige freier Berufe, in: Strafverteidigung im Wirtschaftsleben, Festgabe für Hanns W. Feigen, hrsg. von Livonius, Graf, Wolter, Zöller, Carl Heymanns Verlag, Köln 2014, S. 176 ff.

Gefahren des § 266a StGB für den Arbeitgeber, in: FS für Wolf Schiller, hrsg. von Lüderssen, Volk, Wahle, Nomos Verlag, Baden-Baden 2014, S. 147 ff. (zusammen mit Hanns W. Feigen)

Problembereiche der anwaltlichen Schweigepflicht bei der Unternehmensberatung, in: Gesamte Strafrechtswissenschaft in internationaler Dimension, FS für Jürgen Wolter, hrsg. von Zöller, Hilger, Küper, Roxin, Duncker & Humbold, Berlin 2013, S. 891 (zusammen mit Hanns W. Feigen)

Anmerkung zu BFH, Beschluss vom 27.11.2012, X B 14/12, Verwertung von Ergebnissen einer Durchsuchung im Strafverfahren; Überraschungsentscheidung; verspätetes Vorbringen im Beschwerdeverfahren (zusammen mit Antje Klötzer-Assion), NZWiSt 2013, 238

Unternehmensjuristen in der Internen Investigation, in: Hambloch-Gesinn/Hess/Meier/Schildknecht/Wind (Hrsg.), In-House-Councel in internationalen Unternehmen, Helbig Lichtenhahn Verlag, C. H. Beck, Vahlen, Basel 2010

Untreue wegen existenzgefährdenden Eingriffs – Rechtsgeschichte?, wistra 3/2009, 91 f.

Wenn strafrechtliche Ermittlungen drohen - ein Kurzbericht aus der Praxis (zusammen mit Hanns W. Feigen), Erstveröffentlichung in der ZIP 19/2004 Seite 889 ff.; mit freundlicher Genehmigung des RWS Verlag Kommunikationsforum GmbH, 50931 Köln

Restschuldbefreiung und Verbraucherinsolvenz nach der InsO (zusammen mit Marie Luise Graf-Schlicker), RWS Verlag Kommunikationsforum, Köln 1999

Zum Wahlrecht des Insolvenzverwalters nach § 103 InsO: die Auswirkungen der Insolvenzeröffnung auf gegenseitige, bei Verfahrenseröffnung von beiden Vertragsparteien nicht vollständig erfüllte Verträge dargestellt am Beispiel von Kredit-, Sicherheiten- und Refinanzierungsverträgen von Kreditinstituten, Diss. 1998

Passivierung von Forderungen mit Rangrücktritt im Überschuldungsstatus nach der Insolvenzordnung, ZInsO 1998, 306 ff.

§ 108 Abs. 1 Satz 2 InsO und seine Anwendbarkeit bei Mietverträgen, ZInsO 1998, 111 ff.

Auswirkungen der Insolvenzrechtsreform auf das Leasinggeschäft (zusammen mit Manfred Obermüller), DB 1995, 27 ff.

[Weiter lesen]

Zur rechtzeitigen Inanspruchnahme des Bürgen bei einer befristeten Ausfallbürgschaft (zusammen mit Christian Merz), WuB I F 1 a Bürgschaft 1.03

Garantie und Patronatserklärung, WuB I F 1 b Garantie 1.02

Voraussetzungen und Umfang eines selbständigen Garantieversprechens, WuB I F 1 b Garantie 2.99

Kein Bereicherungsanspruch bei Tilgung fremder Schulden, um die dingliche Belastung auf einem auch dem Leistenden gehörenden Grundstück zu löschen, WuB IV A § 812 BGB 2.99

Zum Kündigungsrecht der Banken gemäß BankAGB Nr 19, WuB I A 2 Nr. 19 AGB-Banken 1993 2.98

Begründung eines Vertrages mit Schutzwirkung für Dritte im Überweisungsverkehr | WuB I D 1 Überweisungsverkehr 1.98

Scheckfähigkeit einer Gesellschaft bürgerlichen Rechts, WuB I D 3 Scheckverkehr 1.98

Streitwert der Auskunftsklage und Auskunftspflicht eines Kreditinstituts gegenüber dem Kontoinhaber über die Einlösung des auf ihn gezogenen Schecks, WuB I B 3 Bankgeheimnis/-auskunft 2.97

Aufklärungspflichten eines Kreditinstituts, insbesondere bei Gewährung von Darlehen, WuB I E 1 Kreditvertrag 4.97, 1997

Ausnahmsweise kann beim Vertrag zugunsten Dritter der Versprechende das Fehlen eines Rechtsgrundes im Valutaverhältnis dem Begünstigten entgegenhalten, WuB I C 2 Sparkonto 5.96, 1996

Zahlungspflicht und Verschulden einer Bank als Drittschuldnerin bei drohender Insolvenz des Schuldners | WuB VI E § 835 ZPO 1.96, 1996

Zu den Anforderungen an eine wirksame Schadensersatzpauschalierungsklausel | WuB IV C § 9 AGBG 3.96, 1996

Umfang der Aufklärungspflicht bei Werbung stiller Gesellschafter | WuB I G 1 Anlageberatung 6.96, 1996

Darlehensrückzahlung an Schwiegereltern bei Scheitern der Ehe | WuB I E 3 Hypothekarkredit 4.95, 1995